DA LANG! Abi – Wie? Und dann?


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Mein Test-Ergebnis passt nicht! Was mache ich jetzt bloß?

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(C) Gaby Regler

Immer wieder sitzen mir junge Menschen fragend gegenüber mit dem Ergebnis eines Berufs- oder Studienwahltests und sagen: „Das trifft überhaupt nicht auf mich zu! Was mache ich jetzt bloß?“ Es kommt auch vor, dass die Ergebnisse so weit auseinander gehen, dass kein gemeinsamer Nenner zu erkennen ist wie z.B. bei einer jungen Frau, der vorgeschlagen wurde

  • Grundschullehrerin
  • Architektin oder
  • Tierärztin

zu werden. Da machen sich schnell Verwirrung und Ratlosigkeit breit. Was hilft dir an dieser Stelle weiter?

Ich selbst arbeite immer mit mehreren Testverfahren, deren Ergebnisse idealerweise in eine bestimmte Richtung gehen. Wenn die Ergebnisse (zu) stark voneinander abweichen, dann ist das für mich ein Zeichen, dass die betreffende Person noch zu wenig über sich selbst weiß undüber  das, was ihr wichtig ist. Selbstreflektion, das heißt nachdenken über sich selbst, ist dann angesagt. Oft helfen hier Gespräche mit Freunden und/oder den Eltern weiter:

  • Was sagen andere Menschen über dich, die dich gut kennen?
  • Passt dein Selbstbild zu den Eindrücken, die andere von dir haben?
  • Wobei fühlst du dich getroffen und was möchtest du daher in dein Selbstbild übernehmen?

Auch die Testergebnisse selbst liefern natürlich „Input“, um über dich nachzudenken und klarer zu sehen: Das bin ich und das trifft wirklich auf mich zu!

Wird die Richtung klarer, dann ist natürlich auch immer das konkrete Ausprobieren sinnvoll. Wenn du dich in das Umfeld deines zukünftigen Berufes begibst (vielleicht in Form eines Praktikums), dies ausprobierst und die Leute dort kennenlernst, kannst du herausfinden und spüren, ob es das Richtige für dich ist und zu dir passt. „You have to find your tribe.“, sagen die Amerikaner, „Du musst deinen Volksstamm finden“. Das bedeutet, bei den Leuten, mit denen du dich innerlich verbunden fühlst, wird es dir eines Tages im Beruf gut gehen. Da bist du richtig. Dies herauszufinden, dabei unterstütze ich dich gerne.

Viele Grüße
Gaby Regler


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Video: Sich selbst mal was Nettes sagen und das Positive an sich sehen: „In Liebe – Dein Ich“!

Nehmt Ihr eure „guten Seiten“ wahr? Das Positive an euch? Das was euch liebenswert und ganz besonders macht? Mir ist klar, dass dies leichter gesagt als getan ist … Weil wir leider öfters auf unsere Schwächen hingewiesen werden – als auf das, was wir gut können.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als mir letzte Woche der Link zum Video „In Liebe – Dein Ich“ Ein Liebesbrief an mich selbst des Berliner Vereins Freunde fürs Leben zugegangen ist. Der Verein setzt sich sehr engagiert für die Suizidprävention von Jugendlichen ein – ein tolle Sache und sehr notwendig, wie ich finde. Denn in Deutschland sterben jeden Tag sechs Jugendliche und junge Menschen unter 40 Jahren an Selbstmord, wie auf der Seite des Vereins zu lesen ist.

Sich selbst auch mal was Nettes sagen, und nicht nur den anderen – das ist die wunderbare Idee hinter dem Video. Denn wir alle kennen das unangenehme Gefühl, nicht gut genug zu sein. Darunter leidet unser Selbstwertgefühl. Das Positive an sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, baut unser Selbstvertrauen auf und es geht uns besser. „Ein gutes Selbstwertgefühl kann Depressionen vorbeugen. Es stärkt die Lebenskraft und fördert soziale Kontakte“, heißt es in der Pressemeldung zum Video.

In dem Video werden junge  Menschen dazu aufgefordert haben, spontan einen Liebesbrief an sich selbst zu schreiben. Spannend! Verblüffung, Überraschung und Unsicherheit sind sofort spürbar. Besonders gefallen hat mir in dem Video:

  • „Wir kennen uns jetzt schon 25 lange Jahre und noch nie habe ich dir gesagt, dass ich dich eigentlich ganz cool finde.“
  • „Ich mag es, wenn du lachst“ und „Am Besten finde ich an dir, dass du so super mit Menschen kannst.“
  • „Du bist laut, manchmal hysterisch oder einfach mal gar nicht bei der Sache. Du sagst aber auch immer: Imperfektion ist wahre Perfektion. Und genau das strahlst du aus. So, wie du bist, bist du nämlich perfekt.
  • „Dein Leben ist wichtig und wertvoll, auch wenn du dich manchmal nicht so fühlst.“
  • Was ich dir wünsche ist, dass du in Zukunft mehr an dich selbst glaubst, deine Stärken einzusetzen weißt, noch mehr für andere da bist und deine Ziele und Träume erreichst.

Und zum Schluss: „Bleib wie du bist!“ „Dein dich mögendes Ich“. Viel Spaß mit dem Video!

Viele Grüße
Gaby Regler

P.S. Und wann schreibst du deinen ersten Liebesbrief an dich selbst?


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Frage an den Lerncoach: Gibst du Nachhilfe? Oder was ist Lerncoaching eigentlich?

Lerncoaching ist KEINE Nachhilfe und auch kein reines Lernmethoden- oder Gedächtnistraining.

Die Vermittlung von Komplettlösungen und Rezeptwissen ist nicht das Ziel von Lerncoaching, sondern die Hilfe zur Selbsthilfe, sozusagen nach dem Räuberleiterprinzip.

Räuberleiterprinzip

Hilfe zur Selbsthilfe

Du bist der Experte für dich selbst und ich als Lerncoach  unterstützte dich dabei, deine Ressourcen und Fähigkeiten zuerkennen und zu nutzen, um damit deine Ziele und Lösungen für dich persönlich zu formulieren und zu erreichen.

Daher ist Lerncoaching lernstoffunabhängig, da es sich auf dein eigenes Lernen bezieht. Im Gegensatz zur Therapie ist Lerncoaching zeitlich begrenzt und ganz individuell auf dich als Lernender abgestimmt, d. h. es erfolgt für dich eine ganzheitliche Unterstützung von Körper (Gehirn, Bewegung, Entspannung), Geist (Lernstrategien- und Methoden) und Seele (innere Ressourcen, Selbstvertrauen).

Ich begleite und bestärke dich dabei deinen ganz eigenen Lernstil zu finden, damit Lernen für dich leichter, positiv und effektiver wird und bleibt.

Eure Heike Wellmann