DA LANG! Abi – Wie? Und dann?


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Aufschieberitis oder Prokrastination – Nachschlag

Ich habe noch eine tolle Übung zum Thema Aufschieberitis entdeckt. Ich habe sie selbst noch nicht ausprobiert, aber die Übung wurde mir von mehreren Leuten als sehr wirksame Hilfe empfohlen.

Ich glaube das entscheidende bei dieser Übung ist es, dem Druck und dem Drängen von Gedanken und vermeintlich wichtigeren Aufgaben, also allen Ablenkungen,  nicht nachzugeben, sie sozusagen „vorbeiziehen“ zu lassen und einfach still sitzen; dem steigenden Druck nicht nachgeben, keine Entschuldigungen und Rechtfertigungen für die Ablenkung zulassen.

Alles sozusagen überstehen und dann mit dem ersten, kleinen Schritt und sei er noch so gering beginnen.

Klingt sehr spannend und nachvollziehbar. Aber probiert es selbst aus!

Hier ist der Link zum Original-Tipp (im englischen Original):

http://zenhabits.net/tada/

Viel Spaß, Eure Heike

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Aufschieberitis“ oder Prokrastination – Freizeit – Lern-(Arbeits-)zeit – Müllzeit – Teil 2

Diesmal habe ich für euch noch ein paar weitere tolle Tipps zum „Überwinden“ des ewigen Aufschiebens.

Freizeit – Lern-(Arbeits-)zeit – Müllzeit 

Die Einteilung in diese drei Kategorien trägt zu einer deutlichen Verbesserung der Kreativität und Resultate eurer Leistungen bei:

Dabei ist das Ziel eine deutliche Verminderung von Müllzeit.  Was genau ist diese Müllzeit?

Arbeitszeit ist definiert als die Zeit, in der wir was schaffen, produktiv sind, etwas lernen und erreichen und/oder eine wichtige Aufgabe erfolgreich erledigen.

In der Freizeit erholen wir uns, haben Spaß, laden unsere „Batterien“ auf, tun Dinge ohne Druck und mit Freude (es gibt Fälle, da überschneiden sich Arbeitszeit und Freizeit). Meistens fühlt man sich hinterher fit und zufrieden, also „aufgeladen“ und motiviert.

Wenn man nun häufig Dinge aufschiebt, könnte man meinen, dass sich die freie Zeit verlängert. In der Regel trifft das jedoch nicht zu, sondern man „produziert“ mehr Müllzeit. Müllzeit ist die ungünstige meist uneffektive Vermengung von Arbeitszeit und Freizeit. Lernen und/oder Hausaufgaben, Projektarbeiten, Protokolle erledigen bei laufendem Fernseher, ein in der Nähe liegendes Handy, das sich permanent „bemerkbar“ macht durch eingehende Nachrichten per SMS, E-Mails, WhatsApp etc. und von der eigentlichen Aufgabe ablenkt.

Freizeit kann häufig nicht wirklich genossen werden, da uns ständig das „schlechte Gewissen“ an die unerledigten und nötigen Aufgaben erinnert und uns so jeden Spaß nimmt; Pausen werden nicht wirklich eingehalten, sondern in die Länge gezogen, um „wieder in Stimmung zu kommen.“

Die Müllzeit ist folglich eine unproduktive Zeit, in der man keine vorzeigbaren Ergebnisse erzielt, Aufgaben nicht wirklich erledigt, sich aber auch nicht erholt fühlt noch wirklich Spaß hatte.

Ziel ist es also eine genaue und gute Trennung zwischen produktiver Lern-(Arbeits-)Zeit und Freizeit zu bekommen, um die Müllzeit zu reduzieren.

Tipp 1:

Frage dich doch mal:

Wann habe ich wirklich effektiv etwas gelernt? Welche Aufgabe habe ich konstruktiv erledigt? Wie ging es mir dabei? Warum?

Habe ich heute wirklich freie Zeit genossen/genießen können? Wie ginge es mir dabei? Warum?

Tipp 2:

Begrenze deine Arbeitszeit. Im Ernst, befehle dir: „Ich darf heute nur eine Stunde an dieser oder jener Aufgabe arbeiten.“ Timer/Wecker einstellen und sofort aufhören, sobald er ein Signal gibt. Danach ist es verboten, sich an diesem Tag weiter mit der Aufgabe zu beschäftigen.

Aus dieser klaren Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit folgt, dass sich der Druck verringert, da die Zeit begrenzt also „überschaubar“  ist; die Motivation erhöht sich, in dieser begrenzten Zeit, möglichst viel zu schaffen, d.h. du hast ein Ziel.

Das Verbot, weiter zu arbeiten verringert also die Müllzeit, da man, nach „getaner Arbeit“, die Freizeit wieder bewusst ohne schlechtes Gewissen genießen kann, der Erholungswert steigt.

In vielen Fällen und nach einiger Eingewöhnungszeit werden die Arbeitszeiten sogar verlängert, da die erzielten Ergebnisse und erledigten Aufgaben motivierend wirken und die bewusst genossene Freizeit neue Energiereserven erzeugt.

Probiert es aus! Es lohnt sich!

Viel Spaß dabei, eure Heike Wellmann

 

 


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„Aufschieberitis“ oder Prokrastination – Kennt Ihr das auch?, Teil 1

Prokrastination – Aufschieben kann jeder – 1. Teil

„Morgen fange ich an. Ganz bestimmt.“, „Nur noch ein paar Minuten, dann leg ich los.“, „Ich erledige das morgen, heute bin ich zu kaputt.“, „Auf DIE zehn Minuten kommt es nicht an.“

Kennt ihr solche oder ähnliche  Aussagen auch? Habt ihr sie auch schon in der einen oder anderen Situation gebraucht? Keine Sorge ihr seid nicht allein!

Aufschieberitis heller

Aufschieberitis

Das ist die sogenannte „Aufschieberitis“ oder auch Prokrastination. Es passiert häufig bei Aufgaben, die eine Deadline haben oder bei eher unbeliebten Tätigkeiten. Sie werden gerne aufgeschoben, mit einer begründeten Ausrede natürlich. „Verschieber“ geraten häufig auch in sogenannten „Aktionismus“, das heißt sie bearbeiten andere Dinge, damit das Gefühl der „Untätigkeit“ vermieden wird.

Für viele Schüler sind vor allem die Hausaufgaben und das Lernen solche unliebsamen Aufgaben. Ablenkung gibt es genug! Aber auch das schlechte Gewissen!

Was kann man tun, um nicht in diesen „Aufschieberitis“- Falle zu geraten? Wie kann ich den inneren Schweinhund in den Griff bekommen?

Hier sind ein paar Tipps, die helfen:

1. To do – Liste aber richtig

Die To do liste sollte konkret und deutlich sein:  „Englisch lernen“ ist zu vage, da kannst du kaum abschätzen, wie lange es dauert, was du eventuell dafür benötigst.  Auch „Vokabeln lernen“, „Text lesen“, „Übungsaufgabe machen“ ist noch zu allgemein.

Besser „kleine, konkrete Schritte“- Babysteps

1. Vokabeln Chapter 5 – 9 auf Karteikarten schreiben

2. Vokabeln einmal durchgehen

3. „if-clauses“, Regeln notieren

4. Übung zu „if-clauses“ im Buch, page 20

5. Vokabeln wiederholen

6. Reading and comprehention, page 12,

2. Die XY-Minuten-Regel

Aller Anfang ist schwer, also Fang an! Es gibt verschiedene Regeln, (2, 3 oder 9-Minuten Regel) wichtig ist, dass man Aufgaben, die sich in relativ kurzer Zeit erledigen lassen, auch tatsächlich ERLEDIGT! Nicht umständlich auf eine Liste schreiben oder genau organisieren (dauert oft länger als die eigentliche Aufgabe! ). Häufig gerät man dadurch schon in einen „Fluss“ (Flow) und es kehren sich vorherige Aussagen um, „Eine Minute geht noch!“ „Das kann ich jetzt auch noch erledigen!“ Wichtig ist, dass es sich auf das eigentlich Ziel, die Aufgabe, bezieht!

3. Belohne dich selbst !

Überlege dir, bevor du die ersten Aufgaben erledigst, wie du dich am Ende dafür belohnen kannst. Belohnung ist die beste Motivation! Schreibe dir deine Belohnung auf einen Zettel und lege oder hänge ihn in Sichtweite, damit du ihn immer wieder sehen kannst. Kino, Eis essen, Freundin/Freund mailen, etc.  Natürlich sollte die Belohnung der Aufgabe entsprechen, aber da kennst du dich selbst am besten 🙂

4.  Ablenkungen und Zeitdiebe eleminieren

Wenn du eine Aufgabe angehst (sei es auch nur für ein paar Minuten), sorge dafür, dass alle möglichen Ablenkungen und Zeitdiebe verschwunden sind. Richte dir deinen Arbeitsplatz z.B. als Handy-freie-Zone ein, deine email-Benachrichtigungen auf „tonlos“ oder am besten ganz aus, parallel kein Fernseher etc.

Zeiträuber sind auch Gedanken an Dinge, die uns neben der eigentlichen Aufgabe beschäftigen, z.B „Was schenke ich meiner Freundin zum Geburtstag?“,“ Was ziehe ich heute Abend zur Party an?“, „Der neue Kinotrailer war super.“  etc.

Schreibe diese Gedanken vorher auf einen Zettel oder z.B. als Aufgabenerinnerung ins Handy oder ähnliches und weg damit aus dem Arbeitsbereich. Damit sind die Gedanken nicht verschwunden, sondern nur „aufgeschoben“ und hier ist es genau richtig 🙂

Im nächsten Teil werde ich euch mehr über die Müllzeit – Lernzeit- Freizeit berichten und wie ihr Müllzeit reduzieren könnt!

Eure, Heike Wellmann