DA LANG! Abi – Wie? Und dann?


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Lernen mit allen Sinnen: Welcher Lerntyp bin ich eigentlich?

Quelle: lernleuchte.de

Quelle: lernleuchte.de

Lebenslanges Lernen ist ein Stichwort, das uns in der heutigen Zeit immer wieder begegnet. Daher ist es für Lernende hilfreich zu wissen: Welcher Lerntyp bin ich? Es geht hier nicht um das Einzwängen in Schubladen, sondern um das Erkennen des oder der eigenen bevorzugten Sinneskanäle beim Aufnehmen von Informationen. Denn während unseres (Lern-)Lebens gewöhnt man sich so manche Muster und Gewohnheiten an, die zu diesen Präferenzen führen.

Für effektives Lernen ist es also nützlich, die eigene Lernpräferenz zu kennen – aber zum Beispiel auch den ihrer Kinder, Kollegen, Mitschüler oder Freunden.

  • Viele Menschen lernen besonders gut über das Sehen. Sie prägen sich Bilder, Skizzen und Symbole  gut ein, lernen durch zuschauen, mögen den Überblick, verarbeiten den Lernstoff gern durch innere Bilder und/oder Filme. Dieser Typ nennt sich Visueller Lerntyp.
  • Einige Menschen lernen optimal über das Hören. Sie lernen durch zuhören, sagen den Lernstoff innerlich oder laut vor sich her, mögen Reime und Diskussionen sowie Vorträge oder Hörbücher. Dieser Typ nennt sich Auditiver Lerntyp.
  • Andere Menschen wieder lernen effektiv, wenn sie Dinge anfassen und ausprobieren. Sie lernen gerne mit Bewegungen, brauchen Abwechslung und Action, bevorzugen Experimente und Beispiele, verpacken den Lernstoff gerne in Geschichten und Metaphern. Diesen Typ nennt sich Kinästhetischer Lerntyp.

Am erfolgreichsten seid ihr beim Lernen dann, wenn ihr mit möglichst allen Sinnen lernt. Für den Lernenden bedeutet das, dass er seinen bevorzugten Lerntyp weiterhin nutzt, vermehrt jedoch auch die anderen Sinneskanäle fördert und immer öfter mit einbezieht.

Im Internet gibt es viele Tests , die helfen Lerntypen bzw. Lernpräferenzen zu bestimmen. Ihr könnt euch jedoch auch selbst beobachten:

  • Wie lernt ihr gerne?
  • Wie geht ihr an bestimmte Aufgaben heran?
  • Wie und wann geht das Lernen leicht für euch?

Und auch:

  • Welche Aufgaben übernimmt/macht ihr gerne?
  • Was sind eure Neigungen und Hobbies?
  • Worin seid ihr talentiert und geschickt?
Quelle: lernleuchte.de

Quelle: lernleuchte.de

Wenn ihr euch dazu Notizen macht,  fallen euch sicher bestimmte Zusammenhänge auf, die mit sehen, hören und experimentieren zu tun haben.

Auch in der Sprache kann der bevorzugte Lerntyp zu erkennen sein.  Achtet doch mal auf bildhafte Wendungen wie: „den Durchblick haben“, „mir geht ein Licht auf“, „im Bilde sein“ und viele andere. Sie weisen eventuell auf einen Visuellen Lerntyp hin. Beim Auditiven Lerntyp finden sich eher wahrnehmende Sätze wie: „hört sich gut an“, „das spricht mich an“, „das klingt gut“ usw.  Der Kinästhetische Typ verwendet eher fühlende, emotionale Wendungen wie: „das bekomme ich in den Griff“, „das fühlt sich gut an“, „Kribbeln im Bauch“. Die eigene Lernpräferenz ist auch immer Kontext abhängig. Es kann sein, dass ihr in bestimmten Bereichen alle Sinneskanäle gebraucht, während ihr woanders nur einen nutzt. Ein richtig oder falsch gibt es nicht!

Das Wissen um euren Lerntyp könnt ihr vielmehr gezielt nutzen, um das Lernen optimaler zu gestalten, mehr Spaß und Leichtigkeit beim Lernen zu haben.

Viel Spaß beim Experimentieren, Zuhören und Erkennen eures Lerntyps oder dem eurer Mitmenschen!
Eure Heike Wellmann

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Da stehen Jugendliche in der 11. und 12. Klasse heute!

Berufswahl Studienwahl Abi - Und dann?Was das Lernen betrifft …

  • Message von den Lehrern: „Jetzt wird´s ernst. Jede Note zählt zum Abi!“
  • Stress, Druck
  • Kein Plan: Wie gehe ich das jetzt an? Wie kriege ich das hin?
  • Wie lerne ich am besten? Wie gehe ich vor? Was ist wirklich wichtig?
  • Noch schwieriger: Lernen fürs Abi selbst.
  • Zum ersten Mal sind so große Stoffmengen zu bewältigen.
  • Kein Plan, keine Methode.
  • Fühle mich alleingelassen.
  • Zu wenig individuelle Unterstützung von der Schule.
  • Elternhaus ist überfordert und nicht dessen Aufgabe.
  • Unsicherheit, Angst.
  • Gefühl, überfordert zu sein.

Was die Zeit nach dem Abi betrifft …

  • Frage von allen Seiten: „Und was machst du nach dem Abi?“
  • Kein Plan: Was passt zu mir? Wo will ich hin? Wie erreiche ich das?
  • Was sind meine Stärken und Talente?
  • Orientierungslosigkeit, alle mischen mit und reden auf mich ein (Familie, Freunde, …)
  • Was will ich denn überhaupt? Woran soll ich mich orientieren? An den Fächern, in denen ich gute Noten habe? Woran sonst?
  • Berufsberatung beim Arbeitsamt zu kurz
  • Wie komme ich weiter?
  • Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Wo will ich hin?
  • Selbsterkenntnis und Potenzialanalyse: Wie erfahre ich mehr über mich?
    Gibt es den ultimativen Test, der mir sagt, was ich tun soll?

Das bringt euch in der 11. und 12. Klasse weiter!

  • Meine eigene Methode zum richtigen Lernen herausfinden.
  • Eigeninitiative und Verantwortung übernehmen: „Ich mach das selbst!“, „Ich kriege das hin!“
  • Individuelle Unterstützung und Begleitung.
  • Klarheit und Orientierung finden.
  • Mut. ErMUTigung.
  • Stärkung.
  • ICH. MEINS. Das ist MEIN Weg!
  • Selbsterkenntnis. Stärken und Potenziale sehen.
  • Möglichkeiten. Chancen entdecken.
  • Ziele suchen: Was will ich? Wo will ich hin? Was tue ich dafür?
  • Kraft gewinnen.
  • Einen „Plan“ haben.
  • (Selbst)Sicherheit und (Selbst)Vertrauen.

Und genau dabei unterstützen wir euch sehr gerne!

Eure Heike Wellmann und Gaby Regler