DA LANG! Abi – Wie? Und dann?


Hinterlasse einen Kommentar

„Aufschieberitis“ oder Prokrastination – Freizeit – Lern-(Arbeits-)zeit – Müllzeit – Teil 2

Diesmal habe ich für euch noch ein paar weitere tolle Tipps zum „Überwinden“ des ewigen Aufschiebens.

Freizeit – Lern-(Arbeits-)zeit – Müllzeit 

Die Einteilung in diese drei Kategorien trägt zu einer deutlichen Verbesserung der Kreativität und Resultate eurer Leistungen bei:

Dabei ist das Ziel eine deutliche Verminderung von Müllzeit.  Was genau ist diese Müllzeit?

Arbeitszeit ist definiert als die Zeit, in der wir was schaffen, produktiv sind, etwas lernen und erreichen und/oder eine wichtige Aufgabe erfolgreich erledigen.

In der Freizeit erholen wir uns, haben Spaß, laden unsere „Batterien“ auf, tun Dinge ohne Druck und mit Freude (es gibt Fälle, da überschneiden sich Arbeitszeit und Freizeit). Meistens fühlt man sich hinterher fit und zufrieden, also „aufgeladen“ und motiviert.

Wenn man nun häufig Dinge aufschiebt, könnte man meinen, dass sich die freie Zeit verlängert. In der Regel trifft das jedoch nicht zu, sondern man „produziert“ mehr Müllzeit. Müllzeit ist die ungünstige meist uneffektive Vermengung von Arbeitszeit und Freizeit. Lernen und/oder Hausaufgaben, Projektarbeiten, Protokolle erledigen bei laufendem Fernseher, ein in der Nähe liegendes Handy, das sich permanent „bemerkbar“ macht durch eingehende Nachrichten per SMS, E-Mails, WhatsApp etc. und von der eigentlichen Aufgabe ablenkt.

Freizeit kann häufig nicht wirklich genossen werden, da uns ständig das „schlechte Gewissen“ an die unerledigten und nötigen Aufgaben erinnert und uns so jeden Spaß nimmt; Pausen werden nicht wirklich eingehalten, sondern in die Länge gezogen, um „wieder in Stimmung zu kommen.“

Die Müllzeit ist folglich eine unproduktive Zeit, in der man keine vorzeigbaren Ergebnisse erzielt, Aufgaben nicht wirklich erledigt, sich aber auch nicht erholt fühlt noch wirklich Spaß hatte.

Ziel ist es also eine genaue und gute Trennung zwischen produktiver Lern-(Arbeits-)Zeit und Freizeit zu bekommen, um die Müllzeit zu reduzieren.

Tipp 1:

Frage dich doch mal:

Wann habe ich wirklich effektiv etwas gelernt? Welche Aufgabe habe ich konstruktiv erledigt? Wie ging es mir dabei? Warum?

Habe ich heute wirklich freie Zeit genossen/genießen können? Wie ginge es mir dabei? Warum?

Tipp 2:

Begrenze deine Arbeitszeit. Im Ernst, befehle dir: „Ich darf heute nur eine Stunde an dieser oder jener Aufgabe arbeiten.“ Timer/Wecker einstellen und sofort aufhören, sobald er ein Signal gibt. Danach ist es verboten, sich an diesem Tag weiter mit der Aufgabe zu beschäftigen.

Aus dieser klaren Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit folgt, dass sich der Druck verringert, da die Zeit begrenzt also „überschaubar“  ist; die Motivation erhöht sich, in dieser begrenzten Zeit, möglichst viel zu schaffen, d.h. du hast ein Ziel.

Das Verbot, weiter zu arbeiten verringert also die Müllzeit, da man, nach „getaner Arbeit“, die Freizeit wieder bewusst ohne schlechtes Gewissen genießen kann, der Erholungswert steigt.

In vielen Fällen und nach einiger Eingewöhnungszeit werden die Arbeitszeiten sogar verlängert, da die erzielten Ergebnisse und erledigten Aufgaben motivierend wirken und die bewusst genossene Freizeit neue Energiereserven erzeugt.

Probiert es aus! Es lohnt sich!

Viel Spaß dabei, eure Heike Wellmann

 

 

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Frage an den Lerncoach: Gibst du Nachhilfe? Oder was ist Lerncoaching eigentlich?

Lerncoaching ist KEINE Nachhilfe und auch kein reines Lernmethoden- oder Gedächtnistraining.

Die Vermittlung von Komplettlösungen und Rezeptwissen ist nicht das Ziel von Lerncoaching, sondern die Hilfe zur Selbsthilfe, sozusagen nach dem Räuberleiterprinzip.

Räuberleiterprinzip

Hilfe zur Selbsthilfe

Du bist der Experte für dich selbst und ich als Lerncoach  unterstützte dich dabei, deine Ressourcen und Fähigkeiten zuerkennen und zu nutzen, um damit deine Ziele und Lösungen für dich persönlich zu formulieren und zu erreichen.

Daher ist Lerncoaching lernstoffunabhängig, da es sich auf dein eigenes Lernen bezieht. Im Gegensatz zur Therapie ist Lerncoaching zeitlich begrenzt und ganz individuell auf dich als Lernender abgestimmt, d. h. es erfolgt für dich eine ganzheitliche Unterstützung von Körper (Gehirn, Bewegung, Entspannung), Geist (Lernstrategien- und Methoden) und Seele (innere Ressourcen, Selbstvertrauen).

Ich begleite und bestärke dich dabei deinen ganz eigenen Lernstil zu finden, damit Lernen für dich leichter, positiv und effektiver wird und bleibt.

Eure Heike Wellmann


Hinterlasse einen Kommentar

Lernen mit allen Sinnen: Welcher Lerntyp bin ich eigentlich?

Quelle: lernleuchte.de

Quelle: lernleuchte.de

Lebenslanges Lernen ist ein Stichwort, das uns in der heutigen Zeit immer wieder begegnet. Daher ist es für Lernende hilfreich zu wissen: Welcher Lerntyp bin ich? Es geht hier nicht um das Einzwängen in Schubladen, sondern um das Erkennen des oder der eigenen bevorzugten Sinneskanäle beim Aufnehmen von Informationen. Denn während unseres (Lern-)Lebens gewöhnt man sich so manche Muster und Gewohnheiten an, die zu diesen Präferenzen führen.

Für effektives Lernen ist es also nützlich, die eigene Lernpräferenz zu kennen – aber zum Beispiel auch den ihrer Kinder, Kollegen, Mitschüler oder Freunden.

  • Viele Menschen lernen besonders gut über das Sehen. Sie prägen sich Bilder, Skizzen und Symbole  gut ein, lernen durch zuschauen, mögen den Überblick, verarbeiten den Lernstoff gern durch innere Bilder und/oder Filme. Dieser Typ nennt sich Visueller Lerntyp.
  • Einige Menschen lernen optimal über das Hören. Sie lernen durch zuhören, sagen den Lernstoff innerlich oder laut vor sich her, mögen Reime und Diskussionen sowie Vorträge oder Hörbücher. Dieser Typ nennt sich Auditiver Lerntyp.
  • Andere Menschen wieder lernen effektiv, wenn sie Dinge anfassen und ausprobieren. Sie lernen gerne mit Bewegungen, brauchen Abwechslung und Action, bevorzugen Experimente und Beispiele, verpacken den Lernstoff gerne in Geschichten und Metaphern. Diesen Typ nennt sich Kinästhetischer Lerntyp.

Am erfolgreichsten seid ihr beim Lernen dann, wenn ihr mit möglichst allen Sinnen lernt. Für den Lernenden bedeutet das, dass er seinen bevorzugten Lerntyp weiterhin nutzt, vermehrt jedoch auch die anderen Sinneskanäle fördert und immer öfter mit einbezieht.

Im Internet gibt es viele Tests , die helfen Lerntypen bzw. Lernpräferenzen zu bestimmen. Ihr könnt euch jedoch auch selbst beobachten:

  • Wie lernt ihr gerne?
  • Wie geht ihr an bestimmte Aufgaben heran?
  • Wie und wann geht das Lernen leicht für euch?

Und auch:

  • Welche Aufgaben übernimmt/macht ihr gerne?
  • Was sind eure Neigungen und Hobbies?
  • Worin seid ihr talentiert und geschickt?
Quelle: lernleuchte.de

Quelle: lernleuchte.de

Wenn ihr euch dazu Notizen macht,  fallen euch sicher bestimmte Zusammenhänge auf, die mit sehen, hören und experimentieren zu tun haben.

Auch in der Sprache kann der bevorzugte Lerntyp zu erkennen sein.  Achtet doch mal auf bildhafte Wendungen wie: „den Durchblick haben“, „mir geht ein Licht auf“, „im Bilde sein“ und viele andere. Sie weisen eventuell auf einen Visuellen Lerntyp hin. Beim Auditiven Lerntyp finden sich eher wahrnehmende Sätze wie: „hört sich gut an“, „das spricht mich an“, „das klingt gut“ usw.  Der Kinästhetische Typ verwendet eher fühlende, emotionale Wendungen wie: „das bekomme ich in den Griff“, „das fühlt sich gut an“, „Kribbeln im Bauch“. Die eigene Lernpräferenz ist auch immer Kontext abhängig. Es kann sein, dass ihr in bestimmten Bereichen alle Sinneskanäle gebraucht, während ihr woanders nur einen nutzt. Ein richtig oder falsch gibt es nicht!

Das Wissen um euren Lerntyp könnt ihr vielmehr gezielt nutzen, um das Lernen optimaler zu gestalten, mehr Spaß und Leichtigkeit beim Lernen zu haben.

Viel Spaß beim Experimentieren, Zuhören und Erkennen eures Lerntyps oder dem eurer Mitmenschen!
Eure Heike Wellmann


Hinterlasse einen Kommentar

Da stehen Jugendliche in der 11. und 12. Klasse heute!

Berufswahl Studienwahl Abi - Und dann?Was das Lernen betrifft …

  • Message von den Lehrern: „Jetzt wird´s ernst. Jede Note zählt zum Abi!“
  • Stress, Druck
  • Kein Plan: Wie gehe ich das jetzt an? Wie kriege ich das hin?
  • Wie lerne ich am besten? Wie gehe ich vor? Was ist wirklich wichtig?
  • Noch schwieriger: Lernen fürs Abi selbst.
  • Zum ersten Mal sind so große Stoffmengen zu bewältigen.
  • Kein Plan, keine Methode.
  • Fühle mich alleingelassen.
  • Zu wenig individuelle Unterstützung von der Schule.
  • Elternhaus ist überfordert und nicht dessen Aufgabe.
  • Unsicherheit, Angst.
  • Gefühl, überfordert zu sein.

Was die Zeit nach dem Abi betrifft …

  • Frage von allen Seiten: „Und was machst du nach dem Abi?“
  • Kein Plan: Was passt zu mir? Wo will ich hin? Wie erreiche ich das?
  • Was sind meine Stärken und Talente?
  • Orientierungslosigkeit, alle mischen mit und reden auf mich ein (Familie, Freunde, …)
  • Was will ich denn überhaupt? Woran soll ich mich orientieren? An den Fächern, in denen ich gute Noten habe? Woran sonst?
  • Berufsberatung beim Arbeitsamt zu kurz
  • Wie komme ich weiter?
  • Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Wo will ich hin?
  • Selbsterkenntnis und Potenzialanalyse: Wie erfahre ich mehr über mich?
    Gibt es den ultimativen Test, der mir sagt, was ich tun soll?

Das bringt euch in der 11. und 12. Klasse weiter!

  • Meine eigene Methode zum richtigen Lernen herausfinden.
  • Eigeninitiative und Verantwortung übernehmen: „Ich mach das selbst!“, „Ich kriege das hin!“
  • Individuelle Unterstützung und Begleitung.
  • Klarheit und Orientierung finden.
  • Mut. ErMUTigung.
  • Stärkung.
  • ICH. MEINS. Das ist MEIN Weg!
  • Selbsterkenntnis. Stärken und Potenziale sehen.
  • Möglichkeiten. Chancen entdecken.
  • Ziele suchen: Was will ich? Wo will ich hin? Was tue ich dafür?
  • Kraft gewinnen.
  • Einen „Plan“ haben.
  • (Selbst)Sicherheit und (Selbst)Vertrauen.

Und genau dabei unterstützen wir euch sehr gerne!

Eure Heike Wellmann und Gaby Regler