DA LANG! Abi – Wie? Und dann?


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Jeder 4. Bachelor-Studierende bricht sein Studium ab – oje!

Jeder 4. Bachelor-Studierende bricht sein Studium abGenauer gesagt sind es 28 Prozent aller Bachelor-Studierenden insgesamt. Und an den Unis sogar 33 Prozent! Das ist heftig, finde ich, und es schockiert mich ziemlich.

Die Zahlen stammen aus dem SpiegelOnline-Artikel Wer das Studium abbricht – und warum.

Die Gründe, die hier von Studierenden genannt werden, sind u.a.

  • die zu hohen Anforderungen, was das fachliche Niveau betrifft,
  • die hohe Menge an Studien- und Prüfungsstoff,
  • das eigenständige und effiziente Lernen,
  • die freie Gestaltung des Studiums,
  • Geldsorgen und
  • keine Motivation weiterzustudieren.

Was will ich eigentlich?“ fragen sich dann viele Studierende und kommen zu dem Schluss: „Zumindest dieses Studium soll es nicht mehr sein.“

Viel Spaß beim Nachlesen
Gaby Regler

P.S. Mitte November halten Heike und ich wieder einen Stärken-Workshop an der Uni Augsburg für Mädchen mit Interesse an MINT-Studiengängen. Das Datum geben wir bekannt, sobald der Termin feststeht.


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Mein Test-Ergebnis passt nicht! Was mache ich jetzt bloß?

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(C) Gaby Regler

Immer wieder sitzen mir junge Menschen fragend gegenüber mit dem Ergebnis eines Berufs- oder Studienwahltests und sagen: „Das trifft überhaupt nicht auf mich zu! Was mache ich jetzt bloß?“ Es kommt auch vor, dass die Ergebnisse so weit auseinander gehen, dass kein gemeinsamer Nenner zu erkennen ist wie z.B. bei einer jungen Frau, der vorgeschlagen wurde

  • Grundschullehrerin
  • Architektin oder
  • Tierärztin

zu werden. Da machen sich schnell Verwirrung und Ratlosigkeit breit. Was hilft dir an dieser Stelle weiter?

Ich selbst arbeite immer mit mehreren Testverfahren, deren Ergebnisse idealerweise in eine bestimmte Richtung gehen. Wenn die Ergebnisse (zu) stark voneinander abweichen, dann ist das für mich ein Zeichen, dass die betreffende Person noch zu wenig über sich selbst weiß undüber  das, was ihr wichtig ist. Selbstreflektion, das heißt nachdenken über sich selbst, ist dann angesagt. Oft helfen hier Gespräche mit Freunden und/oder den Eltern weiter:

  • Was sagen andere Menschen über dich, die dich gut kennen?
  • Passt dein Selbstbild zu den Eindrücken, die andere von dir haben?
  • Wobei fühlst du dich getroffen und was möchtest du daher in dein Selbstbild übernehmen?

Auch die Testergebnisse selbst liefern natürlich „Input“, um über dich nachzudenken und klarer zu sehen: Das bin ich und das trifft wirklich auf mich zu!

Wird die Richtung klarer, dann ist natürlich auch immer das konkrete Ausprobieren sinnvoll. Wenn du dich in das Umfeld deines zukünftigen Berufes begibst (vielleicht in Form eines Praktikums), dies ausprobierst und die Leute dort kennenlernst, kannst du herausfinden und spüren, ob es das Richtige für dich ist und zu dir passt. „You have to find your tribe.“, sagen die Amerikaner, „Du musst deinen Volksstamm finden“. Das bedeutet, bei den Leuten, mit denen du dich innerlich verbunden fühlst, wird es dir eines Tages im Beruf gut gehen. Da bist du richtig. Dies herauszufinden, dabei unterstütze ich dich gerne.

Viele Grüße
Gaby Regler


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Aufschieberitis oder Prokrastination – Nachschlag

Ich habe noch eine tolle Übung zum Thema Aufschieberitis entdeckt. Ich habe sie selbst noch nicht ausprobiert, aber die Übung wurde mir von mehreren Leuten als sehr wirksame Hilfe empfohlen.

Ich glaube das entscheidende bei dieser Übung ist es, dem Druck und dem Drängen von Gedanken und vermeintlich wichtigeren Aufgaben, also allen Ablenkungen,  nicht nachzugeben, sie sozusagen „vorbeiziehen“ zu lassen und einfach still sitzen; dem steigenden Druck nicht nachgeben, keine Entschuldigungen und Rechtfertigungen für die Ablenkung zulassen.

Alles sozusagen überstehen und dann mit dem ersten, kleinen Schritt und sei er noch so gering beginnen.

Klingt sehr spannend und nachvollziehbar. Aber probiert es selbst aus!

Hier ist der Link zum Original-Tipp (im englischen Original):

http://zenhabits.net/tada/

Viel Spaß, Eure Heike

 

 

 

 

 

 

 

 


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„Aufschieberitis“ oder Prokrastination – Kennt Ihr das auch?, Teil 1

Prokrastination – Aufschieben kann jeder – 1. Teil

„Morgen fange ich an. Ganz bestimmt.“, „Nur noch ein paar Minuten, dann leg ich los.“, „Ich erledige das morgen, heute bin ich zu kaputt.“, „Auf DIE zehn Minuten kommt es nicht an.“

Kennt ihr solche oder ähnliche  Aussagen auch? Habt ihr sie auch schon in der einen oder anderen Situation gebraucht? Keine Sorge ihr seid nicht allein!

Aufschieberitis heller

Aufschieberitis

Das ist die sogenannte „Aufschieberitis“ oder auch Prokrastination. Es passiert häufig bei Aufgaben, die eine Deadline haben oder bei eher unbeliebten Tätigkeiten. Sie werden gerne aufgeschoben, mit einer begründeten Ausrede natürlich. „Verschieber“ geraten häufig auch in sogenannten „Aktionismus“, das heißt sie bearbeiten andere Dinge, damit das Gefühl der „Untätigkeit“ vermieden wird.

Für viele Schüler sind vor allem die Hausaufgaben und das Lernen solche unliebsamen Aufgaben. Ablenkung gibt es genug! Aber auch das schlechte Gewissen!

Was kann man tun, um nicht in diesen „Aufschieberitis“- Falle zu geraten? Wie kann ich den inneren Schweinhund in den Griff bekommen?

Hier sind ein paar Tipps, die helfen:

1. To do – Liste aber richtig

Die To do liste sollte konkret und deutlich sein:  „Englisch lernen“ ist zu vage, da kannst du kaum abschätzen, wie lange es dauert, was du eventuell dafür benötigst.  Auch „Vokabeln lernen“, „Text lesen“, „Übungsaufgabe machen“ ist noch zu allgemein.

Besser „kleine, konkrete Schritte“- Babysteps

1. Vokabeln Chapter 5 – 9 auf Karteikarten schreiben

2. Vokabeln einmal durchgehen

3. „if-clauses“, Regeln notieren

4. Übung zu „if-clauses“ im Buch, page 20

5. Vokabeln wiederholen

6. Reading and comprehention, page 12,

2. Die XY-Minuten-Regel

Aller Anfang ist schwer, also Fang an! Es gibt verschiedene Regeln, (2, 3 oder 9-Minuten Regel) wichtig ist, dass man Aufgaben, die sich in relativ kurzer Zeit erledigen lassen, auch tatsächlich ERLEDIGT! Nicht umständlich auf eine Liste schreiben oder genau organisieren (dauert oft länger als die eigentliche Aufgabe! ). Häufig gerät man dadurch schon in einen „Fluss“ (Flow) und es kehren sich vorherige Aussagen um, „Eine Minute geht noch!“ „Das kann ich jetzt auch noch erledigen!“ Wichtig ist, dass es sich auf das eigentlich Ziel, die Aufgabe, bezieht!

3. Belohne dich selbst !

Überlege dir, bevor du die ersten Aufgaben erledigst, wie du dich am Ende dafür belohnen kannst. Belohnung ist die beste Motivation! Schreibe dir deine Belohnung auf einen Zettel und lege oder hänge ihn in Sichtweite, damit du ihn immer wieder sehen kannst. Kino, Eis essen, Freundin/Freund mailen, etc.  Natürlich sollte die Belohnung der Aufgabe entsprechen, aber da kennst du dich selbst am besten 🙂

4.  Ablenkungen und Zeitdiebe eleminieren

Wenn du eine Aufgabe angehst (sei es auch nur für ein paar Minuten), sorge dafür, dass alle möglichen Ablenkungen und Zeitdiebe verschwunden sind. Richte dir deinen Arbeitsplatz z.B. als Handy-freie-Zone ein, deine email-Benachrichtigungen auf „tonlos“ oder am besten ganz aus, parallel kein Fernseher etc.

Zeiträuber sind auch Gedanken an Dinge, die uns neben der eigentlichen Aufgabe beschäftigen, z.B „Was schenke ich meiner Freundin zum Geburtstag?“,“ Was ziehe ich heute Abend zur Party an?“, „Der neue Kinotrailer war super.“  etc.

Schreibe diese Gedanken vorher auf einen Zettel oder z.B. als Aufgabenerinnerung ins Handy oder ähnliches und weg damit aus dem Arbeitsbereich. Damit sind die Gedanken nicht verschwunden, sondern nur „aufgeschoben“ und hier ist es genau richtig 🙂

Im nächsten Teil werde ich euch mehr über die Müllzeit – Lernzeit- Freizeit berichten und wie ihr Müllzeit reduzieren könnt!

Eure, Heike Wellmann

 

 

 

 


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Frage an die Karriereberaterin: Wie findest du heraus, was zu einem passt?

Infografik Was passt zu mirHerausfinden, was im Beruf zu einem passt – das ist ein Prozess in mehreren Schritten.

Zunächst betrachten wir dich und das, was dir wichtig ist.

Wir suchen nach Antworten auf folgende Fragen:

  • Was interessiert dich wirklich?
  • Welche Hobbys machen dir Spaß?
  • Wie bist du als Mensch?
  • Welche Wünsche und Träume hast du?
  • Was machst du so richtig gerne?
  • Was sind deine Stärken und Talente?
  • Welche Erfahrungen, z.B. in der Schule und in Praktika, hast du bereits gesammelt?
  • Hast du schon konkrete Ziele?

Dann nutzen wir mehrere (Test-)Verfahren, die dir Feedback von außen geben.

Das „ultimative Testverfahren“ gibt es in meinen Augen nicht. Jedes betrachtet andere Aspekte von dir. Wenn wir aus mehreren Blickwinkeln auf dich und deine Zukunft schauen, dann finden heraus, was deine Stärken und Talente sind. Du erhälst konkrete Arbeitsergebnisse und fängst an, über dich und deine berufliche Zukunft nachzudenken. Das bringt dich Schritt für Schritt weiter.

Gerne kannst du alles mitbringen, was du schon an (Test-)Verfahren oder dir an Gedanken gemacht hast. Super ist es auch, wenn du mit anderen Menschen, z.B. deinen Eltern oder Freunden, darüber sprichst, was dich bewegt. Und dir dann deine eigene Meinung bildest!

Nun wird dein weiterer Weg klar für dich.

Alles greift ineinander. (D)ein Gesamtbild entsteht. Du weißt jetzt, was zu dir passt. Die Unsicherheit ist weg. Du fühlst dich gut und findest heraus, was du als nächstes tun willst. So legst du z.B. fest, was genau und wo du studieren möchtest, oder arbeitest an deinen Bewerbungsunterlagen. Vielleicht ist es auch richtig für dich, erst mal weitere Erfahrungen in dem einen oder anderen Praktikum zu sammeln, ins Ausland zu gehen oder ein freiwilliges soziales Jahr zu machen. Das finden wir heraus.

Für mich selbst ist das immer wieder ein sehr spannender Prozess, der Klarheit bringt und Freude macht.
Ruf Heike oder mich einfach an, wenn du Fragen hast.

Gaby Regler


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Da stehen Jugendliche in der 11. und 12. Klasse heute!

Berufswahl Studienwahl Abi - Und dann?Was das Lernen betrifft …

  • Message von den Lehrern: „Jetzt wird´s ernst. Jede Note zählt zum Abi!“
  • Stress, Druck
  • Kein Plan: Wie gehe ich das jetzt an? Wie kriege ich das hin?
  • Wie lerne ich am besten? Wie gehe ich vor? Was ist wirklich wichtig?
  • Noch schwieriger: Lernen fürs Abi selbst.
  • Zum ersten Mal sind so große Stoffmengen zu bewältigen.
  • Kein Plan, keine Methode.
  • Fühle mich alleingelassen.
  • Zu wenig individuelle Unterstützung von der Schule.
  • Elternhaus ist überfordert und nicht dessen Aufgabe.
  • Unsicherheit, Angst.
  • Gefühl, überfordert zu sein.

Was die Zeit nach dem Abi betrifft …

  • Frage von allen Seiten: „Und was machst du nach dem Abi?“
  • Kein Plan: Was passt zu mir? Wo will ich hin? Wie erreiche ich das?
  • Was sind meine Stärken und Talente?
  • Orientierungslosigkeit, alle mischen mit und reden auf mich ein (Familie, Freunde, …)
  • Was will ich denn überhaupt? Woran soll ich mich orientieren? An den Fächern, in denen ich gute Noten habe? Woran sonst?
  • Berufsberatung beim Arbeitsamt zu kurz
  • Wie komme ich weiter?
  • Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Wo will ich hin?
  • Selbsterkenntnis und Potenzialanalyse: Wie erfahre ich mehr über mich?
    Gibt es den ultimativen Test, der mir sagt, was ich tun soll?

Das bringt euch in der 11. und 12. Klasse weiter!

  • Meine eigene Methode zum richtigen Lernen herausfinden.
  • Eigeninitiative und Verantwortung übernehmen: „Ich mach das selbst!“, „Ich kriege das hin!“
  • Individuelle Unterstützung und Begleitung.
  • Klarheit und Orientierung finden.
  • Mut. ErMUTigung.
  • Stärkung.
  • ICH. MEINS. Das ist MEIN Weg!
  • Selbsterkenntnis. Stärken und Potenziale sehen.
  • Möglichkeiten. Chancen entdecken.
  • Ziele suchen: Was will ich? Wo will ich hin? Was tue ich dafür?
  • Kraft gewinnen.
  • Einen „Plan“ haben.
  • (Selbst)Sicherheit und (Selbst)Vertrauen.

Und genau dabei unterstützen wir euch sehr gerne!

Eure Heike Wellmann und Gaby Regler