DA LANG! Abi – Wie? Und dann?


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Das Abi in der Tasche, jetzt kann es losgehen – Doch wohin? Was ist der richtige Weg? Gibt es überhaupt „den“ richtigen Weg?

Viele Abiturienten stehen vor dieser Frage. In welche Richtung soll ich gehen? Ist die eine oder die andere besser für mich? Wie finde ich das raus?

Von der Schule werden sie in der Regel nicht ausreichend vorbereitet, Eltern, Lehrer, Bekannte sind eher Bedenkenträger und Mahner, denn Unterstützer, da fällt es schwer eine Entscheidung zu treffen. Und vor allem drückt immer die „Angst“, vielleicht eine falsche Entscheidung zu treffen.

Dass es weitere Wege und Möglichkeiten gibt, die auch zum Ziel führen, darauf ist der Blick häufig „verstellt“, da immer wieder einige wenige Königswege idealisiert werden.

Hierzu ein Artikel aus der Zeit online „Karriere“ vom Juli 2016.

Es lohnt sich (nach der meist 12 jährigen Schulzeit), sich mal auf sich selbst zu konzentrieren. Einfach mal den Blick auf die Dinge werfen, die einen wirklich interessieren, Herausforderung, die man in Angriff nimmt ohne große Motivationsprobleme, Aufgaben, die man wirklich gerne erledigt. Damit kommt man sich selbst und dem, was man in Zukunft machen ganz sicher möchte näher.

Lohnend ist auch ein Blick auf die Lebensläufe erfolgreicher Menschen. Meistens sind deren Wege zum Ziel niemals auf direktem Wege entstanden. Es gab Abzweigungen, Rückschläge und auch Stillstand. Das hilft beim Treffen eigener Entscheidungen und nimmt den Druck, denn man darf auch mal daneben liegen, man darf auch mal etwas ausprobieren, um daraus zu lernen, was man NICHT will!

Wer weitere Unterstützung und Hilfe zur Entscheidung für den weiteren beruflichen Weg sucht, kann gerne einen unseren Intensiv-Workshop buchen. Wir freuen uns auf eure Anmeldung!

Herzliche Grüße, Heike Wellmann

Intensiv-Workshop Abi - Und dann?

© Gaby Regler

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Workshop „Abi – Und dann?“ Lerne unsere „6 Levels“ live kennen!

6 Levels im Workshop "Abi - Und dann?"Wenn du einen ersten Eindruck gewinnen möchtest, wie unser Workshop Abi – Und dann? abläuft, dann schau dir diesen kurzen Film „Abitur – und dann? Mit Profis an der Zukunft basteln“ an, den Heike und ich mit den Abiturienten Jonathan und Annemarie für das Campus Magazin gedreht haben:

http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/campusmagazin/abitur-und-was-dann-100.html

Die „6 Levels“, um die es in unserem Workshop geht, sind:

  1. Finde deine eigenen Interessen!
  2. Nimm einen Perspektivwechsel ein!
  3. Entdecke dich selbst!
  4. Entwerfe dein Stärkenplakat!
  5. Mache Tests im Internet!
  6. Formuliere dein Ziel!

Vielleicht interessieren dich ja auch unsere Tipps, wie du nach dem Abi herausfindest, was zu dir passt – sie kommen nach dem Film auf der obigen Webseite 🙂

Viel Spaß beim Filmanschauen und Lesen!


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Jeder 4. Bachelor-Studierende bricht sein Studium ab – oje!

Jeder 4. Bachelor-Studierende bricht sein Studium abGenauer gesagt sind es 28 Prozent aller Bachelor-Studierenden insgesamt. Und an den Unis sogar 33 Prozent! Das ist heftig, finde ich, und es schockiert mich ziemlich.

Die Zahlen stammen aus dem SpiegelOnline-Artikel Wer das Studium abbricht – und warum.

Die Gründe, die hier von Studierenden genannt werden, sind u.a.

  • die zu hohen Anforderungen, was das fachliche Niveau betrifft,
  • die hohe Menge an Studien- und Prüfungsstoff,
  • das eigenständige und effiziente Lernen,
  • die freie Gestaltung des Studiums,
  • Geldsorgen und
  • keine Motivation weiterzustudieren.

Was will ich eigentlich?“ fragen sich dann viele Studierende und kommen zu dem Schluss: „Zumindest dieses Studium soll es nicht mehr sein.“

Viel Spaß beim Nachlesen
Gaby Regler

P.S. Mitte November halten Heike und ich wieder einen Stärken-Workshop an der Uni Augsburg für Mädchen mit Interesse an MINT-Studiengängen. Das Datum geben wir bekannt, sobald der Termin feststeht.


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Mein Test-Ergebnis passt nicht! Was mache ich jetzt bloß?

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(C) Gaby Regler

Immer wieder sitzen mir junge Menschen fragend gegenüber mit dem Ergebnis eines Berufs- oder Studienwahltests und sagen: „Das trifft überhaupt nicht auf mich zu! Was mache ich jetzt bloß?“ Es kommt auch vor, dass die Ergebnisse so weit auseinander gehen, dass kein gemeinsamer Nenner zu erkennen ist wie z.B. bei einer jungen Frau, der vorgeschlagen wurde

  • Grundschullehrerin
  • Architektin oder
  • Tierärztin

zu werden. Da machen sich schnell Verwirrung und Ratlosigkeit breit. Was hilft dir an dieser Stelle weiter?

Ich selbst arbeite immer mit mehreren Testverfahren, deren Ergebnisse idealerweise in eine bestimmte Richtung gehen. Wenn die Ergebnisse (zu) stark voneinander abweichen, dann ist das für mich ein Zeichen, dass die betreffende Person noch zu wenig über sich selbst weiß undüber  das, was ihr wichtig ist. Selbstreflektion, das heißt nachdenken über sich selbst, ist dann angesagt. Oft helfen hier Gespräche mit Freunden und/oder den Eltern weiter:

  • Was sagen andere Menschen über dich, die dich gut kennen?
  • Passt dein Selbstbild zu den Eindrücken, die andere von dir haben?
  • Wobei fühlst du dich getroffen und was möchtest du daher in dein Selbstbild übernehmen?

Auch die Testergebnisse selbst liefern natürlich „Input“, um über dich nachzudenken und klarer zu sehen: Das bin ich und das trifft wirklich auf mich zu!

Wird die Richtung klarer, dann ist natürlich auch immer das konkrete Ausprobieren sinnvoll. Wenn du dich in das Umfeld deines zukünftigen Berufes begibst (vielleicht in Form eines Praktikums), dies ausprobierst und die Leute dort kennenlernst, kannst du herausfinden und spüren, ob es das Richtige für dich ist und zu dir passt. „You have to find your tribe.“, sagen die Amerikaner, „Du musst deinen Volksstamm finden“. Das bedeutet, bei den Leuten, mit denen du dich innerlich verbunden fühlst, wird es dir eines Tages im Beruf gut gehen. Da bist du richtig. Dies herauszufinden, dabei unterstütze ich dich gerne.

Viele Grüße
Gaby Regler


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Aufschieberitis oder Prokrastination – Nachschlag

Ich habe noch eine tolle Übung zum Thema Aufschieberitis entdeckt. Ich habe sie selbst noch nicht ausprobiert, aber die Übung wurde mir von mehreren Leuten als sehr wirksame Hilfe empfohlen.

Ich glaube das entscheidende bei dieser Übung ist es, dem Druck und dem Drängen von Gedanken und vermeintlich wichtigeren Aufgaben, also allen Ablenkungen,  nicht nachzugeben, sie sozusagen „vorbeiziehen“ zu lassen und einfach still sitzen; dem steigenden Druck nicht nachgeben, keine Entschuldigungen und Rechtfertigungen für die Ablenkung zulassen.

Alles sozusagen überstehen und dann mit dem ersten, kleinen Schritt und sei er noch so gering beginnen.

Klingt sehr spannend und nachvollziehbar. Aber probiert es selbst aus!

Hier ist der Link zum Original-Tipp (im englischen Original):

http://zenhabits.net/tada/

Viel Spaß, Eure Heike

 

 

 

 

 

 

 

 


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„Aufschieberitis“ oder Prokrastination – Freizeit – Lern-(Arbeits-)zeit – Müllzeit – Teil 2

Diesmal habe ich für euch noch ein paar weitere tolle Tipps zum „Überwinden“ des ewigen Aufschiebens.

Freizeit – Lern-(Arbeits-)zeit – Müllzeit 

Die Einteilung in diese drei Kategorien trägt zu einer deutlichen Verbesserung der Kreativität und Resultate eurer Leistungen bei:

Dabei ist das Ziel eine deutliche Verminderung von Müllzeit.  Was genau ist diese Müllzeit?

Arbeitszeit ist definiert als die Zeit, in der wir was schaffen, produktiv sind, etwas lernen und erreichen und/oder eine wichtige Aufgabe erfolgreich erledigen.

In der Freizeit erholen wir uns, haben Spaß, laden unsere „Batterien“ auf, tun Dinge ohne Druck und mit Freude (es gibt Fälle, da überschneiden sich Arbeitszeit und Freizeit). Meistens fühlt man sich hinterher fit und zufrieden, also „aufgeladen“ und motiviert.

Wenn man nun häufig Dinge aufschiebt, könnte man meinen, dass sich die freie Zeit verlängert. In der Regel trifft das jedoch nicht zu, sondern man „produziert“ mehr Müllzeit. Müllzeit ist die ungünstige meist uneffektive Vermengung von Arbeitszeit und Freizeit. Lernen und/oder Hausaufgaben, Projektarbeiten, Protokolle erledigen bei laufendem Fernseher, ein in der Nähe liegendes Handy, das sich permanent „bemerkbar“ macht durch eingehende Nachrichten per SMS, E-Mails, WhatsApp etc. und von der eigentlichen Aufgabe ablenkt.

Freizeit kann häufig nicht wirklich genossen werden, da uns ständig das „schlechte Gewissen“ an die unerledigten und nötigen Aufgaben erinnert und uns so jeden Spaß nimmt; Pausen werden nicht wirklich eingehalten, sondern in die Länge gezogen, um „wieder in Stimmung zu kommen.“

Die Müllzeit ist folglich eine unproduktive Zeit, in der man keine vorzeigbaren Ergebnisse erzielt, Aufgaben nicht wirklich erledigt, sich aber auch nicht erholt fühlt noch wirklich Spaß hatte.

Ziel ist es also eine genaue und gute Trennung zwischen produktiver Lern-(Arbeits-)Zeit und Freizeit zu bekommen, um die Müllzeit zu reduzieren.

Tipp 1:

Frage dich doch mal:

Wann habe ich wirklich effektiv etwas gelernt? Welche Aufgabe habe ich konstruktiv erledigt? Wie ging es mir dabei? Warum?

Habe ich heute wirklich freie Zeit genossen/genießen können? Wie ginge es mir dabei? Warum?

Tipp 2:

Begrenze deine Arbeitszeit. Im Ernst, befehle dir: „Ich darf heute nur eine Stunde an dieser oder jener Aufgabe arbeiten.“ Timer/Wecker einstellen und sofort aufhören, sobald er ein Signal gibt. Danach ist es verboten, sich an diesem Tag weiter mit der Aufgabe zu beschäftigen.

Aus dieser klaren Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit folgt, dass sich der Druck verringert, da die Zeit begrenzt also „überschaubar“  ist; die Motivation erhöht sich, in dieser begrenzten Zeit, möglichst viel zu schaffen, d.h. du hast ein Ziel.

Das Verbot, weiter zu arbeiten verringert also die Müllzeit, da man, nach „getaner Arbeit“, die Freizeit wieder bewusst ohne schlechtes Gewissen genießen kann, der Erholungswert steigt.

In vielen Fällen und nach einiger Eingewöhnungszeit werden die Arbeitszeiten sogar verlängert, da die erzielten Ergebnisse und erledigten Aufgaben motivierend wirken und die bewusst genossene Freizeit neue Energiereserven erzeugt.

Probiert es aus! Es lohnt sich!

Viel Spaß dabei, eure Heike Wellmann

 

 


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Video: Sich selbst mal was Nettes sagen und das Positive an sich sehen: „In Liebe – Dein Ich“!

Nehmt Ihr eure „guten Seiten“ wahr? Das Positive an euch? Das was euch liebenswert und ganz besonders macht? Mir ist klar, dass dies leichter gesagt als getan ist … Weil wir leider öfters auf unsere Schwächen hingewiesen werden – als auf das, was wir gut können.

Umso mehr habe ich mich gefreut, als mir letzte Woche der Link zum Video „In Liebe – Dein Ich“ Ein Liebesbrief an mich selbst des Berliner Vereins Freunde fürs Leben zugegangen ist. Der Verein setzt sich sehr engagiert für die Suizidprävention von Jugendlichen ein – ein tolle Sache und sehr notwendig, wie ich finde. Denn in Deutschland sterben jeden Tag sechs Jugendliche und junge Menschen unter 40 Jahren an Selbstmord, wie auf der Seite des Vereins zu lesen ist.

Sich selbst auch mal was Nettes sagen, und nicht nur den anderen – das ist die wunderbare Idee hinter dem Video. Denn wir alle kennen das unangenehme Gefühl, nicht gut genug zu sein. Darunter leidet unser Selbstwertgefühl. Das Positive an sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, baut unser Selbstvertrauen auf und es geht uns besser. „Ein gutes Selbstwertgefühl kann Depressionen vorbeugen. Es stärkt die Lebenskraft und fördert soziale Kontakte“, heißt es in der Pressemeldung zum Video.

In dem Video werden junge  Menschen dazu aufgefordert haben, spontan einen Liebesbrief an sich selbst zu schreiben. Spannend! Verblüffung, Überraschung und Unsicherheit sind sofort spürbar. Besonders gefallen hat mir in dem Video:

  • „Wir kennen uns jetzt schon 25 lange Jahre und noch nie habe ich dir gesagt, dass ich dich eigentlich ganz cool finde.“
  • „Ich mag es, wenn du lachst“ und „Am Besten finde ich an dir, dass du so super mit Menschen kannst.“
  • „Du bist laut, manchmal hysterisch oder einfach mal gar nicht bei der Sache. Du sagst aber auch immer: Imperfektion ist wahre Perfektion. Und genau das strahlst du aus. So, wie du bist, bist du nämlich perfekt.
  • „Dein Leben ist wichtig und wertvoll, auch wenn du dich manchmal nicht so fühlst.“
  • Was ich dir wünsche ist, dass du in Zukunft mehr an dich selbst glaubst, deine Stärken einzusetzen weißt, noch mehr für andere da bist und deine Ziele und Träume erreichst.

Und zum Schluss: „Bleib wie du bist!“ „Dein dich mögendes Ich“. Viel Spaß mit dem Video!

Viele Grüße
Gaby Regler

P.S. Und wann schreibst du deinen ersten Liebesbrief an dich selbst?